Der Traum von Bad Aachen

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Erklärung und Gedanken des Künstlers Carlos Cruz Bodensiek zu seinem Gemälde „Der Traum von Bad... mehr
Produktinformationen "Der Traum von Bad Aachen"

Erklärung und Gedanken des Künstlers Carlos Cruz Bodensiek zu seinem Gemälde „Der Traum von Bad Aachen“.

Der Künstler wählte diesen Namen, da Kaiser Karl in einer Vision von der Errichtung der Stadt Aachen und eines großen Imperiums träumt. Während des Traumes liegt er in einer Badewanne. Der Künstler möchte damit u. a. auf die Symbolik des Wassers – nämlich „Wasser ist Leben“ – und auf die Thermalquellen Aachens aufmerksam machen. Kaiser Karl weiß, dass in Aachen die Quelle seines Erfolges und Lebenswerkes liegt, deshalb beschließt er sein Imperium von Aachen aus zu regieren. Das „Bad“ wird hier zweideutig verstanden, einerseits im Bezug zu den Thermalquellen Aachens und andererseits wegen der abgebildeten Badewanne.

Das Tierkopf-Symbol auf der Wanne befindet sich in der Mitte des gesamten Gemäldes und stammt aus der „Wolfstür“ des Aachener Doms. Von dort aus fließt das heiße Thermalwasser nach unten, über die ganze Stadt und das gesamte Gemälde. Der Künstler möchte damit „Aachen als das Zentrum Europas“ symbolisieren. Des Weiteren füllt es die abgebildeten Brunnen Aachens. Hierbei legt der Künstler wieder Wert auf die Symbolik „Wasser ist Leben“, da die Brunnen durch das Thermalwasser „zum Leben erweckt“ werden (siehe z. B. laufender Hühnerdieb).

Der „Traum“ von Bad Aachen soll auch ein Traum des Friedens und der Gesellschaft sein. Die Basis einer Gesellschaft, laut dem Künstler, findet sich in den Familien wieder. Deshalb sind auf dem Gemälde viele Familien abgebildet, die die Errichtung einer friedvollen Gesellschaft und Kaiser Karls Traum von Europa symbolisieren sollen.

Der Künstler ist sich bewusst, dass dieser Traum auch widersprüchlich erscheinen kann. Kaiser Karl träumt von einem europaweiten Imperium, agierte jedoch nach dem Motto: „Koste es, was es wolle.“ Deshalb ist er auch als grausamer Kaiser bekannt, der viel Blutvergießen und Unterdrückung hervorrief, mit dem Ziel sein Imperium auszuweiten und nach seinen Vorstellungen zu regieren. Dies bewog den Künstler dazu Karl den Großen so abzubilden, wie er sich - während seine Soldaten eine blutige Schlacht ausführen - in seiner Badewanne entspannt. Trotz allem wird Kaiser Karl auch als der „Vater Europas“ und sein damaliges Reich als „christliches Kaiserreich“ bezeichnet.

Als besondere Symbolik und Zeichen seiner Identifikation zu Aachen, hebt Kaiser Karl in der Fantasie des Künstlers im Schlaf den kleinen Finger und grüßt die darunter abgebildeten Klenkes-Statuen. Für den Künstler hiermit die Entstehung des typischen Aachener KLENKES-Grußes.

Entstehung: Juni 2019, Ölgemälde auf Leinwand, Originalgröße: 180 x 150 cm

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