Carolus - Die Vision des Kaisers

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Das zweite Werk der Heptalogie nannte Cruz Bodensiek „Carolus – die Vision des Kaisers“. Das... mehr
Produktinformationen "Carolus - Die Vision des Kaisers"

Das zweite Werk der Heptalogie nannte Cruz Bodensiek „Carolus – die Vision des Kaisers“.

Das Öl-Gemälde zeigt die ideale Vorstellung des Künstlers von Karl dem Großen, einem visionären, ausdrucksvollen, starken und zielstrebigen Herrschers in Zusammenspiel mit einem stylischen und gepflegten äußerlichen Erscheinungsbild. Er bedient er sich dabei einerseits an einer bis heute existierenden Goldstatue des Kaisers und andererseits an seiner eigenen Vorstellung der damaligen Erscheinung von dem Weltherrscher.

Die linke, goldene Gesichtshälfte von Karl dem Großen ist die gegenwärtige Darstellung des Kaisers, so wie man ihn heute kennt, als vergoldete Statue. Sie erzählt dabei die Geschichte der Vergangenheit und dem damaligen Leben Karls. Das geschlossenen Auge soll darauf hindeuten, dass der Kaiser bei seiner Zielstrebigkeit nach Reichtum, Macht und der Mission der Christianisierung Europas oft weggeschaut und auch mal „ein Auge zugedrückt“ haben soll, um dieses Ziel zu erreichen. Er ging buchstäblich über Leichen, koste es was es wolle.

Die rechte Gesichtshälfte stelle den Kaiser als lebendigen Menschen dar, so wie ihn sich der Künstler bildlich vorstellt. Darin kombiniert der Maler das mittlerweile vergangene Aussehen mit der damaligen zukünftigen Vision des Kaisers, welche sich in seinem geöffneten Auge widerspiegelt. In der Pupille des rechten Auges ist diese Vision in Form des damals noch nicht erbauten Aachener Dom sichtbar. Dies steht als Synonym für das Machtzentrum und Dreh- und Angelpunkt Karl des Großen, von wo aus er seine Stellung als Weltherrscher über das fränkische Reich etablieren will.

Auch die Charaktereigenschaften Karl des Großen möchte der Künstler anhand der zwei Gesichtshälften hervorheben. Zum Einen seine Bekanntheit als grausamer, gieriger und mächtiger Herrscher (links) und zum Anderen seine Zuneigung für Frauen, Liebe zur Familie und Volksversorger, welche sich in seinen angenehmen Gesichtszügen verbildlichen soll (rechts).

Der Künstler wählte einen grün-türkisen Hintergrund für das Gemälde, um auf die für Aachen so wichtigen Thermalquellen hinzuweisen, die auch als Grund gelten, warum Karl der Große seinen Sitz in Aachen etablierte. Abschließend repräsentiert der auf der Krone abgebildeten Adler das Deutsche Kaiserreich früher und heute und das darüberliegende Kreuz ein Sinnbild für eine heilige Weltherrschaft – was der Künstler hiermit deutlich in Frage stellen möchte.

Originalmaße: 150 cm x 180 cm

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